Ein paar Fakten zur Geschichte des Amerika-Tierparks

 

Schon lange vor der offiziellen Gründung des Tierparks im Jahr 1959 gab es kleinere Tiergehege im Stadtpark. So stand an der Stelle, wo sich heute das Gehege der Zebramangusten (Mungos) befindet ein hölzerner Rundbau in dem erst Affen, dann Eichhörnchen und später Aras beheimatet waren. Bereits im Sommer 1958 wurde ein Rehgehege errichtet und am 2. Dezember 1959 wird die Arbeitsgemeinschaft Tiergehege innerhalb des damals aktiven Stadtparkaktivs gegründet. Dessen neuer Vorsitzender Alfred Hechtel setzt sich mit seinen Mitstreitern aktiv für den Aufbau eines Tierparks ein. 1964 war der damalige Aufbau des Tierparks mit Affenhaus, Papageienvoliere, Bärengehege, Reh- und Damwildgehegen sowie Koppeln für Esel und Ponys und dem kleinen Ententeich weitgehend abgeschlossen. Dort wo heute die Chinesischen Leoparden leben, konnten die Besucher früher Schwarz- und Braunbären sowie später Pumas beobachten. Der heutige Tierparkleiter Uwe Dempewolf ist seit 1983 für die zahlreichen tierischen Bewohner zuständig. 1985 weist die Statistik schon 220 Tiere in 60 Arten auf. Nach 1990 erhielt der Tierpark schrittweise neue Attraktionen. Mit Hilfe der Sparkasse und dem Einsatz von ABM-Kräften konnte das Streichegehege in Form eines Vierseitbauernhofes errichtet werden. Zudem wurden zahlreiche Gehege erneuert und mit dem Neubau des Wirtschafts- und des Quarantänegebäuses außerdem die Bedingungen für die Mitarbeiter wesentlich verbessert. Im alten Funktionsgebäude fand nach Umbau die Tierparkschule ihren Platz und mit der Eröffnung von Klein-Arizona im Sommer 2010 wurde der erste kleine Schritt in Richtung Amerika-Tierpark realisiert. 2013 folgte dann die Einweihung von Flamingoland.

Hinweis: Über die Entstehung des Tierparks und die Zeit bis 1990 gibt es nur sehr wenige und teilweise auch widersprüchliche Informationen. Wir würden uns freuen, wenn sich Zeitzeugen bei uns melden, die uns mit Fakten versorgen können. Auch über historisches Bildmaterial freuen wir uns sehr. Kontakt: presse@limbach-oberfrohna.de oder Telefon: 78202.