Archiv 2016

 

Zootierarzt aus Hamburg begeisterte 200 Zuhörer mit seinem Vortrag „Hagenbecks Elefanten“

In der schon traditionellen Vortragsreihe des Tierparkfördervereins hielt am 12.Oktober der langjährige Zootierarzt von „Hagenbecks Tierpark in Hamburg-Stellingen Dr. Michael Flügger im Saal der Parkschänke Limbach-Oberfrohna einen lehrreichen Vortrag über seine Tätigkeit im weltberühmten Tierpark Hagenbeck. In seinem Vortrag, in dem es auch nicht ohne Humor abging, berichtete er von der langen Tradition der Elefantenhaltung bei Hagenbeck – vor 120 Jahren mit damals neuen Innovationen der modernste Tierpark der Welt und dem neuzeitigen Bemühen um eine artgemäße Elefantenhaltung. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von diesem tiefen Blick „hinter die Kulissen“ und der Möglichkeit, Einsicht in die komplizierten Zusammenhänge des Managements der Elefantenhaltung zu erhalten. Dabei verheimlichte Dr. Flügger auch nicht Misserfolge, die letztlich zeigten, wie schwer und langwierig es war, die „Familienmenschen“ Elefanten in zu einer wirklichen Familie zu vereinen und so zu einer artgemäßen Elefantenhaltung mit regelmäßiger Fortpflanzung zu kommen. Einblicke in den Geburtsablauf beim Elefanten und die damit verbundenen Probleme, auch veterinärmedizinischer Art zählten zu den Schwerpunkten seiner Ausführungen. Der am Ende seines Vortrages lang anhaltende Beifall war verdienter Lohn eines eindrucksvollen Vortrages, der inhaltlich voll beim Publikum angekommen war und von den Besuchern beim Verlassen des Raumes auch verbal gewürdigt wurde.
Wie schon sein Zootierartkollege Dr. Rietschel im Juni zeigte er sich beeindruckt von der Zahl der erschienenen Besucher und der Anteilnahme des Publikums, aber auch von der Versammlungsstätte und dem Zustand unseres kleinen, aber feinen Tierparks mit dem neuen Highlight „Pinguinland“.
 
 
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Pinguinlanderöffnung

Am 18. August erlebten ca. 500 Besucher und geladene Gäste im Beisein des Präsidenten des Sächsischen Landtages Dr. Matthias Rößler die Eröffnung des zweiten großen Projektes zur Umsetzung des Entwicklungsplanes zum Themenpark Amerika : das „Pinguinland“.
Zunächst eröffnete Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel die Veranstaltung und würdigte die geleistete Arbeit und die Bedeutung dieser neuen, attraktiven Anlage für die Stadt Limbach-Oberfrohna. Das Grußwort des „Verbandes der Deutschen Zoodirektoren“, dessen Vizepräsident er derzeitig ist, sprach anschließend der Direktor des Leipziger Zoos Prof. Dr. Jörg Junhold und auch er fand viel lobende Worte für das auch in seinen Augen gut gelungene „Pinguinland“ und die Entwicklung des Tierparks im Ganzen. Anschließend verkündete der Vorsitzende des Tierparkfördervereins Prof. Dr. Klaus Eulenberger den einzigen Wermuttropfen des Tages. Die aus dem Jaderpark an der Nordsee erwarteten 6 weiblichen Humboldtpinguine waren erkrankt und konnten deshalb nicht die für Mitternacht geplante Reise nach Sachsen antreten. In letzter Minute half der Tierpark Bernburg und schickte wenigsten ein Weibchen, das dann unter dem Applaus der Anwesenden sofort aus der Transportkiste ins Wasser sprang, zu den bereits eine Woche vorher aus dem Bergzoo Halle gekommenen sechs Männchen. Wenn die Pinguine im Jaderpark die Krankheit überstanden haben und die Krankheit nicht mehr verbreiten können, werden sie auch in „Pinguinland“ einziehen. Erwartet werden in den nächsten Wochen außerdem Inkaseeschwalben und Austernfischer.
Nach Durchtrennen eines Absperrbandes nahmen die Anwesenden Beschlag von der für Besucher begehbaren Anlage und erlebten neben dem Freilassen des Pinguinweibchens die erste Schaufütterung, die zukünftig von den Pflegern auch kommentiert werden wird.
Umrahmt wurde die Veranstaltung durch themenbezogene Lieder und Tänze von Kindern einer Gruppe der Kita „Am Wasserturm“, die mit viel Begeisterung dabei waren und alles gut einstudiert hatten. Die Zoobesucher und Tierparkschüler der Zukunft!
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung!

 
 
 
 
 
 

Patentag

Auch der dies jährige Patentag im Juni war wieder sehr warm.
Trotz des heißen Wetters erschienen zahlreiche Tier- und Baumpaten.

 
 
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Zootierarzt aus Stuttgart begeisterte Zuhörer mit seinem Vortrag „40 Jahre Zootierarzt und (fast) noch alle Finger“

In der schon traditionellen Vortragsreihe des Tierparkfördervereins hielt am 8. Juni der langjährige Zootierarzt des Zoologisch-Botanischen Gartens „Wilhelma“ in Stuttgart Dr. Wolfram Rietschel im Saal der Parkschänke einen mit viel Applaus bedachten, lehrreichen Vortrag über seine langjährige Tätigkeit als Tierarzt in den Zoos von Kabul, München und letztlich 27 Jahre in Stuttgart. In seinem Vortrag, in dem auch der Humor nicht zu kurz kam, berichtete er über seinen beruflichen Weg von der Universität Gießen, über seine Arbeit bei der „Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit“ in Afghanistan aund Thailand, im „Deutschen Primatenzentrum“ und über weitere internationale Projekte und dienstliche Reisen des umtriebigen Tierarztes nach Afrika und Asien.
Hauptinhalt des Vortrages aber war die Vielfalt zootierärztlicher Tätigkeit und Forschungen, die manchen Zuhörer zum Staunen brachte. Dabei verheimlichte er auch nicht kleine Missgeschicke, die ihm selbst widerfahren waren und die er so vermittelte, dass sie Heiterkeit beim Publikum auslösten, obwohl es dabei nicht ganz unblutig zugegangen war.
Durch den am Ende seines Vortrages lang anhaltenden Beifall ließ er sich zu dem Versprechen hinreißen, einmal wieder zu kommen.
Dr. Rietschel zeigte sich seinerseits beeindruckt von der Zahl der erschienenen Besucher und der Anteilnahme des Publikums, aber auch von der Versammlungsstätte und dem Zustand unseres kleinen, aber feinen Tierparks.

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Vortrag Michael Ernst

Der gestrige Vortrag von Michael Ernst aus dem Zoo Leipzig war ein voller Erfolg.
Der Saal war voll und das Publikum lauschte gespannt den Erzählungen über seine Tätigkeiten im Zoo, auch über das Opossum Heidi.
Lustige Sprüche brachten das Publikum zum Schmunzeln.
Auch der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Rickauer und seine Ehefrau besuchten die ausverkaufte Veranstaltung.

 
 
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Mundartbühne Borna

Am Mittwoch den 24. Februar – die öffentlichen Veranstaltungen finden zukünftig immer mittwochs statt – hatte der Tierparkförderverein wieder zu einem kulturellen Leckerbissen in die Parkschänke geladen. Diesmal war es die „Mundartbühne Borna“ die einen „Lene Voigt Abend“ zugunsten der weiteren Entwicklung des „Amerika Tierparks“ gestaltete. Neben originalen Texten der in Leipzig 1891 geborenen und dort auch 1962 gestorbenen Mundartdichterin Lene Voigt „tratschten“ die Damen im gleichen Stile zur Erheiterung der 70 Besucher in „eigener Sache“. So war der Abend auch eine Lehrstunde in sächsischer Ausdrucksweise. Den sechs Damen unter der „Principalin“ Frau Steitmann sowie einem Herrn möchten wir herzlich dafür danken; eine Führung nach Eröffnung von „Pinguinland“ ist ihnen als weiteres kleines Dankeschön versprochen!

 
 
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Vortrag

In ihrem Vortrag ein „Doc für alle Felle“ – nach der gleichnamigen Sendung mit ihr im WDR – berichtete Frau Dr. Osmann am 06. 10. im Saal der Parkschänke über ihre Arbeit als Cheftierärztin im Zoo Dortmund. Da der Zoo in Dortmund sich auf südamerikanische Tierarten spezialisiert hat, berichtete sie lehrreich und auf unterhaltsame Weise vor allem über Patienten der südamerikanischen Fauna, wie Tapire, Gürteltiere, Jaguar, Riesenotter und vor allem über ihre Lieblinge, die Großen Ameisenbären, über die sie über Jahre auch zahlreiche biologische Daten gesammelt und auch erstmals den Geschlechtzyklus dieser in ihrer natürlichen Heimat vom Aussterben bedrohten Tierart erforscht hat. Mit nur 50 Besuchern war die Veranstaltung dieses Mal bedauerlicherweise schlecht besucht, was der interessante und auch exzellent gehaltene Vortrag nicht verdient hat. Schade, zumal die besprochenen Tierarten zukünftig auch in unserem Tierpark eine Heimat finden sollen.

Text: Klaus Eulenberger
Tierärztin Veranstaltung
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