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Nach Vogelgrippe-Schock nun Pinguinküken-Glück

Trotz Aufbau von Schutzmaßnahmen - drei kleine Frackträger bis 3. April geschlüpft

Nachdem bei der Untersuchung einer verstorbenen Ente eine Vogelgrippe-Infektion festgestellt worden war, schaltete sich das Veterinäramt des Landkreises ein. Dessen Auflagen wurden am 25. und 26. März durch die Mitarbeiter des Tierparks und des Bauhofes der Stadt. So wurden alle Vögel eingefangen und in den Ställen untergebracht. Die Bewohner des "Flamingolandes" sind ins Winterquartier umgezogen. Wo es möglich war, wurden Volieren mit Planen verschlossen und auch im Pinguinland wurde eine Art Schutzzelt errichtet. Diese Maßnahmen sollen Kontakte zu freilebenden Vögeln unterbinden und somit die weitere Verbreitung der Vogelgrippe verhindern. Der Zutritt zum Tierpark ist nur noch Mitarbeitern mit entsprechender Schutzkleidung möglich.
Anfang April konnten die Mitarbeiter des Tierpark etwas aufatmen, denn die Tests bei drei weiteren verstorbenen Vögeln waren allesamt negativ, so dass die Schutzmaßnahmen etwas gelockert und beispielsweise die Planen an den Volieren aufgeklappt werden durften. Grund zur Freude machten auch die Pinguine: Als die Vogelgrippe-Maßnahmen umgesetzt wurden, saßen schon mehrere Paare auf ihren Eiern und das Tierpark-Team befürchtete, dass der Aufbau der Schutzmaßnahmen sie dabei stören würde. Doch bis zum 3. April erblickte schon das dritte Küken das Licht der Welt. (Foto: Mike Richter)

Da der Tierpark derzeit geschlossen ist, laden wir alle ganz herzlich dazu ein, ihn virtuell zu besuchen:
https://tour.360grad-team.com/de/vt/mscNJ1iCUt

Pinguinküken2020
 
 

Vogelgrippe im Amerika Tierpark ausgebrochen – Maßnahmen zur Eindämmung bereits umgesetzt

Bei der Untersuchung einer verstorbenen Ente wurde festgestellt, dass diese mit dem Hochpathogenen aviären Influenzavirus H5N8, landläufig Vogelgrippe genannt, infiziert war.

Aufgrund dieser Diagnose wurde sofort das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Zwickau eingeschaltet.

Dessen Auflagen wurden am 25. und 26. März durch die Mitarbeiter des Tierparks und des Bauhofes der Stadt Limbach-Oberfrohna umgesetzt. So wurden alle Vögel eingefangen und in den Ställen untergebracht. Die Bewohner des „Flamingolandes“ sind ins Winterquartier umgezogen. Wo es möglich war, wurden Volieren mit Planen verschlossen und auch im Pinguinland wurde eine Art Schutzzelt errichtet.

Diese Maßnahmen sollen Kontakte zu freilebenden Vögeln unterbinden und somit die weitere Verbreitung der Vogelgrippe verhindern. Der Zutritt zum Tierpark ist nur noch Mitarbeitern mit entsprechender Schutzkleidung möglich. Eine Auswirkung auf den Besucherverkehr gibt es derzeit nicht, denn durch die Maßnahmen rund um das Corona-Virus ist die Einrichtung bereits seit 16. März geschlossen.

Der Amtstierarzt des Landkreises Gunnar Neubauer nimmt diesen Vorfall zum Anlass, aufgrund der vermehrt auftretenden Fälle der Geflügelpest in Osteuropa und vereinzelt in Deutschland alle Geflügelhalter ausdrücklich auf die Einhaltung der Maßnahmen zum Schutz der Bestände vor dem Eintrag des Virus der Hochkontagiösen Aviären Influenza hinzuweisen:

Wer sein Geflügel nicht ausschließlich in Ställen hält, hat sicherzustellen,
dass die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind,
die Tiere nicht mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, getränkt werden,
Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden und
die Geflügelhaltungen nur von den zur Betreuung erforderlichen Personen betreten werden.

 
 

Regenbogenbrücke

Unsere schottische Hochlandrinddame Blondie ist mit 16 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.
Wir werden sie sehr vermissen.

Blondie
 
 
Ausgezeichnet! Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna erhält UN-Preis

Das Projekt "Durch Vielfalt ans Ziel - Kindern mit Handicap die Natur erschließen" der Tierparkschule wird im Rahmen des Sonderwettbewerbs "Soziale Natur - Natur für alle" als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur und ihre biologische Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bieten. Das leistet die 2011 eröffnete Tierparkschule schon seit längerem mit großem Engagement, indem sie Kinder von Förderschulen spielerisch an die Natur heranführen. "Der Tierparkförderverein ist stolz auf diese Leistung seiner Tierparkschule. Ein besonders Verdienst daran haben die beiden Lehrerinnen Hannelore Schubert und Heidi Blochin", betonte prof. Klaus Eulenberger, der Vorsitzende im Namen aller Vereinsmitglieder. Die Überreichung der Auszeichnung erfolgte am Rande der Vortragsveranstaltung am 22. Januar in der Parkschänke vor über 200 Gästen. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Dr. Vogel, der sich sehr darüber freute, "Dass der ambitionierteste und erfolgreichste Förderverein unserer Stadt" eine solche Ehrung erfährt.
Urkunde
Urkundenüberreichung
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Das Team des Tierparkfördervereins, dass sich um das UN-Projekt gekümmert hat. Von links: Dr. Werner Pelz, Hannelore Schubert, Klaus Eulenberger und Helga Drechsel.
 
 

Buchung Schülerlotsen

Im Juli letzen Jahres konnten wir Ihnen die ersten Schüler-Tierparklotsen vorstellen, die ihre Zertifikate erhalten hatten. Inzwischen haben sie ihre "Feuertaufe" bestanden und selbständig Führungen vorgenommen.

Nun ist das Ziel erreicht, dass Tierparkbesucher im Amerika-Tierpark Schüler-Tierparklotsen "buchen" können, die im Auftrage der Stadt ehrenamtlich tätig sind. Dazu verweise ich auf die anliegende Pressemitteilung des Tierparkfördervereins.