Masterplan Amerika-Tierpark

 
 
Masterplan
 
 

Eröffnung Pinguinland

Am 18.08.2016 wurde Pinguinland eröffnet.
Zielstellung für diese Anlage war eine übernetzte, für Besucher begehbare Anlage für Humboldtpinguine und weitere Vögel der südlichen Pazifikküste bei natürlicher und möglichst authentischer Landschaftsgestaltung. Neben den Pinguinen leben heute in der Anlage weitgehend den natürlichen Gegebenheiten entsprechend Rotkopfgänse, Magellan-Dampfschiffenten, Austernfischer, Amerikanische Stelzenläufer, Inka-Seeschwalben und Graukopfmöwen.
Elemente der Besucherattraktivität
- Begehbarkeit der naturnah gestalteten Anlage mit direktem Pinguinkontakt
- Kommentierte Fütterungen über Mikrofon
- Beobachtungshütte (Hide) bzw. Beobachtungsstand und Pergola
- Vermittlung eines Nationalparkflairs
- Unterwassereinsicht

Der Beobachtungsstand wird als Eigenleistung des Fördervereins noch 2017 errichtet und 2018 ergänzt durch eine Pergola mit modernstem Edutainment.

Technische Daten Pinguinland:

Das Gelände ist mit einem 3m hohen Zaun umgeben und mit einer luftigen Netzkonstruktion überspannt. Mittelpunkt der Anlage ist die etwa 160 m² große Wasserfläche mit einer Wassertiefe von ca. 0,20 m bis 1,60 m, das Wasservolumen beträgt ca. 171 Kubikmeter. Das Wasserbecken besteht aus Beton, der Rand ist mit Kunstfelsen verkleidet um einen natürlichen Charakter zu erhalten. Die umlaufende Wassertiefe am Rand beträgt 0,80 m. Abschnitte mit einer Wassertiefe von ca. 0,20 m erleichtern den Zugang für die Tiere. Mehrere Kunstfelsen können als „Sprungbrett“ genutzt werden. Der tiefste Punkt des Beckens mit 1,60 m befindet sich an der Ostseite. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, durch zwei Glasscheiben die Pinguine unter Wasser zu erleben. Der Besucher steht dabei in einem Geländeeinschnitt.

Sowohl „Flamingoland“ als auch „Pinguinland“ sind mit vom Förderverein akquirierten Spendengeldern in nicht unerheblichem Umfang mitfinanziert worden.


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Eröffnung Flamingoland

Am 22.08.2013 fand die Einweihung von Flamingoland statt.
„Flamingoland“ wurde als erstes großes Projekt des Masterplans fertig gestellt. Mit dieser Anlage war die Zielstellung verbunden, eine für Besucher begehbare, übernetzte Anlage für Rote Flamingos und weitere süd- und mittelamerikanische Sumpf- und Wasservögel in natürlicher und weitgehend authentischer Landschaft zu errichten.
In der Anlage kann den Besuchern das Gefühl vermittelt werden, dass sie sich auf Vogelbeobachtungstour befinden. Während der Brutzeit von April bis September erleben sie tatsächlich Brut- und Aufzuchtgeschehen aus nächster Nähe, also Biologie pur.Die Flugfähigkeit der Bewohner bleibt dank der Übernetzung erhalten. Nachzuchten hat es schon bei den Flamingos, den Seriemas, den Roten Sichlern, Nacht- und Seidenreihern gegeben.
Speziell für die Flamingos sind die Salzwasserlagune und eine lange Laufstrecke von Bedeutung, wo die sog. love parade, also das Balzen der Männchen, stattfinden kann. Dass die Flamingos ihre Flugfähigkeit behalten, ist für die Fortpflanzung von Bedeutung: Für eine erfolgreiche Kopulation müssen beide Flügel voll funktionstüchtig sein! Die insgesamt ca.60 Individuen in 20 verschiedenen Vogelarten harmonieren gut miteinander und lassen sich von den Besuchern nicht stören. Für die Winterzeit steht den Vögeln ein Haus mit 4 Abteilen zur Verfügung, in einem sind im Winter auch die Capybaras (Wasserschweine) untergebracht. Der Großteil der Vögel bleibt aber auch im Winter im Freien, abends suchen jedoch die meisten Reiher und die Sichler freiwillig das Haus auf.
Der Bau von „Flamingoland“ begann mit dem Spatenstich am 15. November 2011, das Richtfest für das Haus fand am 31. Mai 2012 statt, seine Einweihung am 17. November 2012. Eröffnet wurde „Flamingoland“ im Beisein des Direktors des Zoo Leipzig und damals amtierenden Präsidenten der Weltzoo-Organisation WAZA, Dr. Jörg Junhold, am 22. August 2013.



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Klein Arizona

Mit „Klein Arizona“ wurde 2010 eine im Bau befindliche Anlage mit drei Volieren im Stil der Arizona-Wüste gestaltet und mit Rotluchsen, Baumstachlern und Streifenskunken sowie später mit Karakaras besetzt. In den artgerecht gestalteten Anlagen wurden schon Skunke und Rotluchse aufgezogen.

Klein Arizona
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Präriehund/Ursonanlage

Präriehundanlage
 
 

„Little Big Horn

In Vorgriff auf das Masterplanprojekt „Little Big Horn“ wurde gemeinsam vom Förderverein und dem Verein Silberbüchse e.V. aus Hohenstein-Ernstthal ein kleines Dorf der Prärieindianer errichtet und der Stadt übereignet. Das Tipi wird nicht nur anlässlich spezieller Veranstaltungen genutzt, sondern regelmäßig auch zu Unterrichtszwecken.

Nicht nur der Fauna, sondern auch der Flora widmet der Förderverein seine Aufmerksamkeit. So wurden 2015 Baumpatenschaften vom Förderverein initiiert, wobei die Bäume und Sträucher ausschließlich amerikanischer Herkunft sind bzw. sein sollen.


03.05.2014 Tipiaufbau
 
 
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Arbeitseinsätze

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Beschilderung

Innovativ hat sich der Förderverein auch um eine neue Beschilderung bemüht, um den Besuchern mehr Anreiz zu geben, sich während ihres Tierparkbesuchs auch mit der Biologie der zu beobachtenden Tiere zu beschäftigen und sich während des Rundgangs naturkundlich zu bilden. Dazu wurden die Texte und Bilder auf Solnhofer Schiefer gedruckt; bisher einmalig in einem Tiergarten.

 
 
Beschilderung
Beschilderung
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Andere Gehege

Mit Spendengeldern und in Eigenleistung des Fördervereins wurden die Vogelvolieren umgebaut und artgerecht gestaltet, die Nasenbärenanlage umgebaut, der Bau einer Anlage für Große Maras (Pampashasen) und einer zur Gemeinschaftshaltung von Präriehunden und Ursons (Baumstachler) geschaffen. Ebenso wird die Nasenbärenanlage gegenwärtig zur Gemeinschaftshaltung mit Chaco-Pekaris (einer stark vom Aussterben bedrohten südamerikanischen Schweineart) in Eigenleistung erweitert und vom Förderverein finanziert. All diese Projekte werden bzw. sind der Stadt als Geschenk übereignet.